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Vorträge

Die Kunst nach dem Ende ihrer Autonomie

Wolfgang Ullrich (Kunsthistoriker)

Dienstag, 14.02.2023, 19 Uhr;  Galerie Robert Drees, Weidendamm 15, 30167 Hannover

Unterscheidungen zwischen Kunst und Kommerz lösen sich in der zeitgenössischen Kunstwelt ebenso auf wie fest umrissene Werkgrenzen und Rollenklischees: Künstlerinnen und Künstler arbeiten mit Modelabels zusammen, andere produzieren ‚Art Toys‘ oder setzen auf Mitwirkung vieler, wieder andere verstehen Kunst als Form von Aktivismus und reklamieren soziale und ökologische Verantwortung.

Was aber heißt es, wenn Kunst in so vielen Fällen ihre bisherigen Grenzen überschreitet und von dem Ideal bestimmt wird, die Kräfte verschiedener Disziplinen in sich zu bündeln? Hat sie damit nicht auch anderen und mehr Kriterien als früher zu genügen? Und ist das lange beschworene Ideal ihrer Autonomie daher nicht am Ende?

Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Corona-Bestimmungen.

In Kooperation mit QBK Hannover und dem
Forum für Politik und Kultur e.V.

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